Stein

Hauswege, Einfahrten und Terrassen

Beschränkte sich die Auswahl an Beton-Pflastersteinen vor 25 Jahren noch auf 5 Steinformate in drei Farbtönen, stehen Ihnen heute zahlreiche Farben und Farbnuancen bei Betonsteinen zur Verfügung.


Die Formate reichen von kleinen Steinen mit 8 cm Kantenlänge über großformatige Steine bis hin zu Formaten von 100x100 cm. Mit der Auswahl lassen sich große ruhige Flächen und kleine verspielte Sitzplätze gestalten. Ein Vorteil der großformatigen Platten und Steine ist der geringere Fugenanteil, wodurch sich auf den Flächen weniger Unkraut ansiedeln kann. Bei Steinen mit extra breiten Fugen kann Rasen eingesät werden. Hier bauen wir zuerst eine dränfähige Tragschicht ein, damit das Niederschlagswasser gefiltert in den Boden abgeleitet werden kann. Gerade bei den zunehmenden Starkregenereignissen ist die Entwässerung der Flächen wichtiger geworden. Durch den Einbau von Abläufen und Rinnen können Schäden verhindert werden.


Gerade bei Terrassen verwenden wir verstärkt Natursteinplatten oder keramische Beläge. Auf diesem Gebiet haben wir uns stetig weiter gebildet. Der Aufbau erfolgt auf besondere kapillarbrechende Tragschichten, Dränmörteln, Bewehrungen und verschiedenen Fugenmörteln. Nur so können Sie lange mit Freude auf der Terrasse sitzen.


Treppenanlagen und Rampen

In den ersten Lehrstunden unserer Auszubildenden wird ihnen die Schrittmaßformel für den Treppenbau vermittelt. Angelehnt an die durchschnittliche Schrittlänge eines Menschen ergibt sich ein Verhältnis zwischen Steigung und Auftrittshöhe. Dazu kommen noch Schrittwechsel auf Stufenpodesten. Nur in dem Rahmen ist ein bequemes Treppensteigen möglich. Für Treppenanlagen verwenden wir fertige Blockstufen aus Beton- oder Naturstein, Stellelemente aus Palisaden oder fertigen Treppen aus dem gleichen Material wie die angrenzenden Wege. Für bequeme und barrierefreie Zugänge haben wir natürlich auch die entsprechenden DIN-Normen im Kopf.


Böschungssicherungen aus Natursteinmauern, Palisaden und Fertigelementen

Was seit über tausend Jahren in den Weinbergen funktioniert, hat sich auch in unseren Gärten bewährt. Mit Trockenmauern lassen sich Böschungen abfangen und Hochbeete anlegen. „Trocken“ heißt dabei, dass die grob bearbeiteten Natursteinquader ohne Bindemittel wie Mörtel und Beton aufgeschichtet werden. Die Steine halten durch das geschickte Verzwickeln der Steine und ihr Eigengewicht. Die Mauerfugen sind ein besonderer Lebensraum für verschiedene Pflanzen, die sich auf diesen Standort spezialisiert haben. Bei den Farben haben wir die Auswahl vom hellgrauen Granit über graubraune Grauwacke, und Sandsteinen in vielen braunen und beigefarbenen Varianten.
Für Hochbeete oder an schmalen Zuwegungen eignen sich besonders Stelen oder Palisaden aus Beton oder Naturstein. Gerade in architektonischen Gärten lassen sich damit geradlinige Abtrennungen und unterschiedliche Höhen ausbilden.